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von Melitta Ebenbauer

Mai 2016Orgelfahrt nach Bayern

Rund 20 Schüler- und LehrerInnen machten sich per Bus auf nach Bayern. Unter der bewährten Organisation von Melitta Ebenbauer gab es vom 5. bis 8. Mai 2016 ein dichtgedrängtes, abwechslungsreiches Programm.

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... Wöhl-Orgel

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Kirche Herz Jesu, München ...

Zuerst besuchten wir die Kirche Herz Jesu in München mit einer großen Orgel von Wöhl, die uns Professor Karl Maureen vorstellte.

Danach ging es zu unserem Quartier in Tutzing am Starnbergersee, wo noch eine abendliche Orgelbesichtigung der Sandtner-Orgel mit unserer ehemaligen (Lehrer)Kollegin Helene von Rechenberg stattfand.

Am Tag darauf stand Augsburg am Programm. In der Basilika St. Ulrich und Afra besuchten und spielten wir mit Peter Bader die große Sandtner-Orgel und die romantische Marienorgel auf der nicht öffentlich zugänglichen Empore der Schneckenkapelle, die auch als Fernwerk von der Empore aus gespielt werden kann. Aufregend und unheimlich war der Aufstieg auf die Empore über die unbeleuchtete enge Mozartstiege, die Mozart schon in einem Brief als „abscheulich“ beschrieb.

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Evangelische St. Ulrich Kirche

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Augsburg, Basilika und Evang. St.Ulrich und Afra

In der kleineren evangelischen Kirche der seltenen „Doppelkirche“ führte uns ebenfalls Peter Bader zur Klais-Orgel. Augsburg mit seiner geschichtlichen Bedeutung bezüglich Reformation und der frühen Anerkennung beider Konfessionen, katholisch und evangelisch, bietet da manche Erkenntnis, die vorbildhaft wirkt. Noch heute feiert die Stadt am 8. August (der nur in dieser Stadt als Feiertag gilt) ihr Friedensfest.

Nach einer Pause mit einer kleinen Stadtbesichtigung - die Wassertürme, St. Moritz, St. Anna und der Rathausplatz waren Ziele - ging es nach St. Elisabeth, wo Orgelbauer Siegfried Schmid uns seine moderne, bunte Orgel präsentierte. Bewusst bildet diese in der relativ düsteren Backsteinkirche einen farbigen Akzent. Wie auch alle zeitgenössischen Skulpturen, so Pfarrer Mair, der gutgelaunt die Werdegeschichte dieser modernen Kunst schildert.

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Bunte Orgel in St. Elisabeth, Augsburg

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Peter Bader und Renate Sperger sind begeistert

Am Samstag, 7. Mai, ging die Reise weiter nach Landsberg zu jener wunderschönen Orgel, die gleich zur Lieblingsorgel aller Teilnehmenden wurde, ebenfalls ausgebaut von dem Orgelbauer Siegfried Schmid. Johannes Skudlik hieß uns willkommen und überließ das Feld bzw. die vier Manuale allen kennenlernfreudigen Orgel-Fans.

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Direktor Johannes Wenk mit Orgel-Fans

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Unsere Lieblingsorgel in Landsberg

Am Nachmittag führten uns Stefan Wagner in Schwabmünchen zu seiner Eule-Orgel und Simon Probst im Kloster Fürstenfeld zur historischen Fux-Orgel.

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Fux Orgel im Kloster Fürstenfeld

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Eule-Orgel in Schwabmünchen

Zurück in Tutzing wartete noch der Ausflug auf die Ilkahöhe auf uns. Bei herrlichstem Wetter genossen wir den Ausblick auf den See und die Berge und einen kurzen Blick auf die teilweise historische kleine Orgel in St. Michael. Verwundert betrachteten wir dort die gekreuzigte Heilige Kümmerniss und ließen uns in die Welt der Geschichten und Sagen entführen.

Die Wanderung nach Tutzing führte uns „wohlverdient“ zum gemütlichen Beisammensein, das uns unsere immer zum Singen aufgelegte „Burschentruppe“ mit der Speisekarte, vorgetragen im Psalmton, und anderen Gesängen versüßte – und das klang wirklich gut! Als Lohn gab es prompt vom Wirt, und das schon zum zweiten Mal, eine Portion Schnaps für alle.

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Heilige Kümmerniss in Tutzing

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Wieskirche in Steingaden

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Speisekarte, vorgetragen im Psalmton

Die von uns in der Wieskirche in Steingaden auf der dortigen, ebenfalls sehr bekannten Orgel, gestaltete Muttertagsmesse bildete den Schluss der Orgelaktivitäten. In Hohenpeißenberg erwartete uns ein Mittagessen und dann ging es mit unserem netten, überaus kompetenten Buschauffeur Martin auf Heimreise.

Herrliches Wetter, schöne Orgeln, die alle von uns gespielt werden durften, viele nette Kontaktpersonen, eine pünktliche, verlässliche, liebe Gruppe und gute Laune machten die Reise zu einem wirklichen Genuss, meint Melitta Ebenbauer.

 

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Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien