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Geschichte und Vision

»Mit Musik sind Dinge möglich, die sonst nicht möglich wären«

Daniel Barenboim, Dirigent und israelischer Friedensaktivist, anlässlich des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker, 2014

Ausbildung im Zentrum der Musik

Foto

Blick vom Konservatorium auf den Stephansplatz

Der Stephansdom, das Haas-Haus, der Graben - ein Blick aus den Fenstern des Diözesankonservatoriums, den sich viele ersehnen. Im Palais Eqitable, erbaut 1887, in einem der schönsten Häuser Wiens, ist die Inspiration zur Musik fast greifbar.

Im Jahr 1980 wurde die ehemalige Musikschule auf Initiative von Weihbischof DDr. Helmut Krätzl in ein Konservatorium umgewandelt. Am Anfang waren es 90 Schülerinnen und Schüler, jetzt sind es über 300, die unser Angebot einer fundierten Ausbildung nutzen - Jung und Alt, Anfänger und in der Praxis Tätige, aus dem In- und Ausland.

Wir sind eine katholische Schule, aber für Christen aller Konfessionen offen.

Salz und Licht

Predigt von Pater Mathew Mecheril, MCBS, Ausbildungszweig LMO, anlässlich des Jahrgangsgottesdienstes 2014

Matthäus-Evangelium 5,13-16: 13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. 16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Jesus lehrt durch Gleichnisse. Durch dieses Evangelium sagt uns Jesus: Wir sind Salz der Erde. Auch sind wir Licht der Welt. Wie wir bereits wissen, ist Salz die wichtigste Zutat für Essen, aber in der richtigen Menge, nicht zu viel nicht zu wenig. Wir Kirchenmusiker sind wie Salz. Das heißt, Kirchenmusiker haben eine große Rolle in der Kirche. Wie Salz zum Essen sind auch wir Geschmacksgeber.

Kirchenmusik bringt uns nahe zu Gott. Der Heilige Augustinus sagt: „Wer singt, betet doppelt.“ Darum sagt das 2.Vatikanische Konzil (SC nu.144): „Die Kirchenmusik ist der Schatz der Kirche und muss bewahrt und gepflegt werden“. Uns wurde dieser Schatz geschenkt. Ein musikalisches Talent zu haben ist nicht selbstverständlich. Es ist Gottes Segen. Wenn wir diese Talente nutzen, um Gott anderen zu zeigen, werden wir zum Licht der Welt. Wir brauchen Licht, um zu sehen. Ebenso ist das musikalische Talent in uns das Licht, mit dem wir Gott für Andere erfahrbar machen können.

Weiter sagt Jesus: Wenn das Salz den Geschmack verliert, ist es nutzlos. Lasst uns nicht unseren Geschmack, unser Talent verlieren. Das heißt wir sollen uns weiterbilden und gute Musiker werden.

Wir beten deshalb: Jesus wir danken dir, dass wir dein großes Geschenk der Musik bekommen haben. Wir sind bereit unsere Talente für alle Gotteskinder einzubringen, um Gott für sie erfahrbar zu machen. Wie Mutter Theresa sagen auch wir, dass wir nur ein Kugelschreiber in deiner Hand sind. Jesus mach uns zum Salz, das den Geschmack der Gotteserfahrung durch unsere Musik gibt. Mache uns zum Licht, das dich allen zeigt und verwandle uns in himmlische Musik, die immer die Lieder der Liebe singt. Amen.

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